Was kann passieren, wenn wir laut denken, aussprechen, was wir meinen, wie wir die Welt sehen, die Situationen und Menschen um uns herum?

Derzeit passiert etwas Unvorstellbares – oder haben wir diese Vorstellung schon lange gehegt und projeziert? In Filmen, Videospielen, Büchern – haben wir diese Geschichte schon einmal fiktiv erzählt und finden uns jetzt in dieser Realität wieder? Eine Geschichte in einem Sience Fiction, in dem die Welt von Aliens angegriffen oder einem tödlichen Virus heimgesucht wird, einige Menschen zu Zombies mutieren oder andere Horrorszenarien kunstvoll ausgemalt und dargestellt wurden? Zum Glück gewann dann doch ganz oft das Gute und wir fühlten uns wieder sicher in der gewohnten Realität. Vielleicht bestärkt lösungsorientiert zu denken und zu handeln, wie der Held, der gute Charakter in dem Film, Videospiel oder Buch. Oder blieb Angst und Ohnmacht in unseren Gedanken zurück? Von was lassen wir uns und unsere Gedanken beeinflussen, wie denken und schließlich, wie handeln wir?  Unsere Gedanken sind die Auslöser, die unsere Wirklichkeit formen. Wir erschaffen damit unser LebensART! Ebenso formt unsere ART zu denken, unsere Worte. Apropos Worte – haben wir nicht schon seit einigen Monaten und Jahren verlernt zu diskutieren, andere Meinungen gelten zu lassen, uns respektvoll auszudrücken, das Gegenüber zu achten? Die Meinungen im Kontext zu sehen? Aus welcher Emotion, welchem Erleben hat sich die Meinung eines Menschen geformt, ge-bildet? Welches Bild von der Wirklichkeit hat unser Gegenüber? Können und wollen wir das hinterfragen, im Gespräch berücksichtigen, in einen Zusammenhang setzten? Welche Worte wählen wir, um unsere Meinung kundzutun? Meinungsfreiheit bedeutet u.a. laut zu denken, die eigene Sicht erklären und zeigen zu dürfen, wie man ist, wie man fühlt! Weise, kluge Worte, die mit Liebe und von Herzen dargeboten, werden unser Gegenüber erreichen? Wenn nicht sofort dann vielleicht doch im „stillen Kämmerlein“? Denn auch unsere Gedanken und Worte bewegen unser Umfeld. Lassen wir uns durch eine erste Ablehnung und Abwehrhaltung nicht irritieren. Und wählen wir weise – unsere Gedanken, unsere Worte und sind wir achtsam mit unseren Emotionen, so achten wir auch unser Gegenüber!